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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
198
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und dieser unbedeutende Erfolg machte zu Versaillesgroßes Aufsehen.

25.

Verwik hatte, in seinem Vertheidigungszustande,in der Dauphin» wenig zu thun. Der Herzog vonSavoyen fieng daselbst erst spät und verzagt an, neueBewegungen zu machen. Cr war sehr unzufriedenüber den Kaiser, weil dieser die ihm vom verstorbenenKaiser versprochenen schngüker des Reichs in seinerNachbarschaft ihm nicht geben wollte. Andere Verdrieß-lichkeit n, die über Quartiere und Unterhalt der Trup-pen vorkamen, machten vollends, daß der Herzogvon Savoyen sich gar keine Mühe mehr gab, die indem vorhergehenden Feldzug erreichten Vortheile fürden gegenwärtigen zu benutzen. Dieser wurde mitKleinigkeiten hingebracht, welche leicht vorteilhaftwerden, und durch die Geschicklichkeit des Herzogs vonVerwik glückliche Folgen hätten haben können, wennder Mangel an jcbenSmitteln ihn nicht genöchigthätte, seine Unternehmungen aufzugeben. Erschlugdennoch den Vavoyischen General Reybcnder, welcherden rgtcn August mit geroo Mann ein Haus, naheLey Brian^on, la Vachekte genannt , atrakiren wollte,welches Diilon verschanzt hatte. Dieser ließ ihrenrechten und linken Flügel durch die Pikets und einigeGrenadier-Regimenter angreisfen, tödtete ihnen 700Mann, und verjagte die andern in die Gebürge.

26.

Flandern war von Anfang bis zu Ende desFeldzugs der Hauptschauplatz, um nicht zu sagen, dereinzige Gegenstand aller Aufmerksamkeit und Besorg«Nisse. Prinz Eugen und der Herzog von Marlbo-

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