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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
196
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i §6

Die Errherzogliche Armee, welche auf dem Punctgewesen war, gefch agen zu werden, da sie Dur zurHälfte die Scgre passirt hotte, wußte diese uns wi-drige Umstände wohl zu benutzen.

Unser Hof tadelte BesonS, daß er seine Befehleallzu genau befolgt hätte; und doch waren diese sehrbestimme gewesen. Der spanische Hof war über denBericht seiner Generale sehr aufgebracht, und that ei.neu ausfallenden Schritt. Philipp der V. reiste plötz-lich zur Armee ab. Er machte aber gar kleine Tag-reisen. Die Königin begleitete ihn die ersten dreyTage, und kehrte als Regentin wieder nach Madridzurück'. BesonS blieb in Len Schranken der Ehr-furcht, des Gehorsams und der Vernunft gegen denKönig, und ließ sich alles gefallen, stellte ihm aberdie entstehenden Unannehmlichkeiten vor, welcheauch wirklich in der Folge durch die Erfahrungbestätigt wurden. Der Fürst war ärgerlich, .als ersich unfähig sah, die Sachen wieder in Ordnung zubringen, und das Versäumte gut zu machen. Er ver-ließ also dis Armee nach g Mocheri wieder, und reisteschneller als er angekommen war, nach Madrid zu-rück. BesonS besorgte jetzt Len Unterhalt für dieTruppen, so wie die Ouartiere für 26 Bataillons,die er unter Asfeld in Spanien znrückzulaffen Befehlhatte. Mir seinen übrigen Truppen sollte er wiederüber die Pyrenäen zurückgehen.

Dies war der letzte Feldzug, den die Franzo-sen in Spanien machten; denn Die Truppen, welchedaselbst geblieben waren, kehrten noch vor Eröffnungdes folgenden Feldzugs nach Frankreich zurück. Aufdiese Art vereinigten sich beyde einander entgegen ar-beitende Cabüleu, nachdem so vieles für und widerihren Rückzug gestritten worden war. Der Rückzug

selbst