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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
193
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aufzugeben und die Baisse zu verlassen, wo sich derPrinz von Auvergne verschanzt hatte. Allein es kostetedem Lande viel.

In den ersten Tagen des Dezembers hakte derMarschall nur noch 20 Milliers Pulver, wenig Mu-nition und noch weniger Lebensmittel. Alle Pferde inder Stadt und in der Festung waren aufgezehrt. Bvuff-lcrs, welcher sich nur durch Thatigkeit und Vorsichtvon Andern unterscheiden wollte, immer selbst Pfer-defleisch, so lange die übrigen zu diesem Hülfsmictelgenöthigt waren.

Immer erfand er Mittel Nachrichten abschicken,und wieder welche erhalten zu können. Da der Kö-nig von den Umstanden unterrichtet war, schickte erihm eigenhändig die Ordre sich zu! ergeben; alleinBoufflers hielt sie geheim, und suchte e6, so lang alsmöglich, aufzuschieben.

Die Schelde war in der Gewalt des Feindes,Lille auf dem Punkt sich ergeben zu muffen, unserenothleidende und erschöpfte Armee blieb nicht beysbm-me»; sie wurde, zum allgemeinen Aergerniß, durchMangel an Brvd auseinander getrieben, während esnicht mehr zweifelhaft war, daß der nahe bei) Gentstehende Feind im Sinne hatte, auch diese Stadt zubelagern. Unter solchen Umständen konnten die Prin-zen nicht länger mir 'Ansiandigkelt in Flandern bleiben.Sie erhielten Befeh! zurückzukommeri. Auch Vendomewurde zurückberufen.

Als dieser dem Zeitpunkt nahe war, wo mauRechenschaft von ihm fordern würde, welcher er sonstmit Verachtung und Unverschämtheit entgcgengefchenhatte, erniedrigte er sich so weit, daß er es sich alseine Gnade ausbat, den Winter an den Grenzen biei-n. Denkwürdigk. XXVI. Bv. N den