hcn, und durch den Nachtrab ihrer Armee unfernrechten Flügel umgehen, seine Spike erreichen undihm in die Flanken fallen zu lassen, da dieser am weit-sten ausgebreiket war und noch am wenigsten gelittenhatte, weil er auf einem gleicheren Terrain stand.
Gegen diesen rechten Flügel zu! waren die Prin-zen, welche man lange bcy der Mühle Rvyenghen,Capel aufgehalten hatte, um erst über diese sonderbareSchlacht, von der so wenig gutes zu hoffen war, sichmehr Licht zu verschaffen. Sobald unsere Truppensahen, daß von dieser rechten Seite her eine weit grö-ßere Anzahl auf sie herfalle und ihre Flanken attakire,wandten sie sich mit solcher Schnelligkeit nach dem lin-ken Flügel, daß die sammtliche Dienerschaft aus derSuite der Prinzen und ihr ganzes Gefolge in größterBestürzung, Eile und Confnston auf die Prinzen selbstlosstürzte, und diese mit vieler Unanständigkeit undEile, blos nach dem Zufall, gerade mitten in das Ge-fecht der linken Seite fortrrß. Die Prinzen bliebendaselbst mir großer Standhaftigkeit auf den gefährlich,sten Plätzen und zeigten viele angebohrne Tapferkeitund Kaltblütigkeit. In dieser mißliche» Lage sprachensie den Truppen Muth ein, lobten die Offiziere, frag-ten dis vornehmsten darunter, was sie zu thun für gutfänden, und eröffneten Herrn vvnVendome ihre eigeneMeinung.
Nachdem die Feinde unfern rechten Flügel zurück-getrieben hatten, wurden sie selbst durch das ungleicheTerrain, auf welches sie beym Vorrücken kamen, auf-gehalten. Dadurch gewann unser rechter Flügel Zeit,sich wieder zu besinnen, aneinander anschließen, undunerachcer dieser großen Erschütterung ihnen Wider-stand zu zeigen. Allein diese Anstrengung konnte nichtlange dauren. Es war keiner unter ihnen, der nicht,
persönlich