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Schelde zu kommen, wo ebenfalls die Brücken nochnicht fertig waren, auf denen er den Fluß hatte passircirkönnen, um die jenseitigen Anhöhen zu erreichen. Dreßwar Mittwochs den uren Juli, ungefähr Nachmit-tags um 2 Uhr.
Als er den Feind recognoseirt hatte, und dieganze feindliche Armee erblickte (der Nachrrab war beyOudeuarde, wo sie über die Schelde gegangen waren,und den Vortrab schon auf einem kleinen Umweg, durchwelche» er Miene machte gegen ihn anzurücken); schickteer einen Adjutanten an Herrn von Vendöme, um ihndavon zu unterrichten, und Verhalcungsbeschle zu er-bitten. Vendome, ärgerlich über eine Nachricht, dieseinen rorhergcgangenen Behauptungen so gerade wi-dersprach, behauptete eigensinnig: es könne nicht wahrsey»! Als er eben heftig dagegen stritt, kam wiederein von Biron abgeschickrcr Offizier, welcher die Nach-richt bestätigte. Vendome wurde noch ärgerlicher undbeharrte aus seiner Behauptung. Eine dritte bekräf-tigende Nachricht von Biron machte ihn ganz wild,bewirkte aber doch endlich, daß er, wiewohl äußerstungern, vom Tische aufstand.
Er setzte sich zu Pferd, behauptete, der Teufelmüßte sie hcrbeygeführc haben, weil es sonst in dieserGeschwindigkeit unmöglich gewesen wäre, und schickteden zuletzt angekommenen Adjutanten an Biron zurück,mir der Ordre: er solle auf den Feind loögehe» ; Erselbst würde sogleich bey ihm seyn, um ihn mit Trup-pen zu unterstütze».
Dem Prinzen gab er auf, Mit dem stärksten Theilder Armee langsam nachzufolge», wahrend er de» Bvr-trab der Coionnen mit sich nehmen, und schleunigst zuBiron stoßen werde.
N» Deukrvürvigk. XXVl. Dd.
M Biron