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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
159
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mehrere geheimnißvolle verdächtige Stellen enthielt.Umer andern: Man müsse alles versuchen, um Frank-reich ganz außer Stand zu setzen, Europa je wiederbeunruhigen zu können; und wenn es nicht mit denWaffen durchgcsetzt werden könnte, so müsse man diesdurch andere Mittel zu bewürken suchen. Diese undanoere Stellen, erweckten bei) dem König und seinenMinistern mancherlei) Gedanken. Sie bereuten es inder Folge sehr, daß sie diesen Zug hakten bekannterwerden lassen. Die äuSführung von dergleichen Pla-nen gegen Frankreich war gar nichts ungewöhnliches.Benspiele davon sind die Königin von Spanien, dieTochter von Monsieur, und der Chur-Prinz vonVaiern, welcher mit Einwilligung von ganz Europazum Thronerben der spanischen Monarchie erwähltwar. Iw sehe also nicht, warum man den Inhalt derSchatulle so geheim hielt, da fast alle darin enthalte-ne Geheimnisse niwt genug enträthselt werden konnten.

Ich gehe wieder zu der wilitairische» Geschichteüber, von der ich, wegen der Folge und des Zusam-menhangs dieser Begebenheiten, ein wenig abweichenmußte.

Marlborough hakte nicht für nöthig gehalten, ineinem Zeitpunkt, wo er darauf zählte, Vas König-reich werde, ohne alle PsrcheidigungS-Mittel, vonder Seite angegriffen werden, in Flandern etwas znunternehmen. Vendvme, verdrüßlich über die Zöge-rung, wollte das Ende des Feldzugs beschleunigen,und trennte seine Armee. Dw feindliche blieb noch8 Tage länger, und verursachte große Unruhe da-durch. Vendome wurde, ungeachtet seiner Ueberei-luug und seiner großen Nachlässigkeit, wodurch ecsich und die ganze Armee aufs Spiel gesetzt harre, den-noch vorzüglich gut ausgenommen.

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