aller Wahrscheinlichkeit einen großen Antheil darangenommen hatte.
In den ersten Tagen des Maimonats war Vau.demonk, unter dem Vorwand, die Brnnnencur vonPlombieres zu gebrauchen, mit seiner geliebrcn Nich-te, dem Fräulein von Lillebonne, von Paris abgereißt,uni sich nach Lothringen zu begeben. Sie hielten sichaber nachher öfter zu Lüueville auf. als zu Piombie-res oder auch zu Comercy, und waren noch daselbstals die Schlacht vvrfiel. Es gehörte wenig Einsichtdazu^, um, wenigstens nach allem diesem, die Ursacheeiner so ungewöhnlich langen, und gerade zu dieserZeit gemachten Reise, zu entdecken. Sie blieben nocheincn Monat nachher in Lothringen, und um die Sa-che vollends aufs höchste zu treiben, reisten sie vondort ab, und kamen mitten in ihrer Reise zu Marlyan. Die Welt erstaunte darüber; allein sie hattensich so furchtbar gemacht, daß niemand sein Erstaunenlaut werden ließ. Doch wurde Vaudemont vom Kö-nig kalt und ernst empfangen.
Ls GuerchoiS schritt indessen zu gerichtlichen Un-tersuchungen. Der Amcmann, die Dienerschaft, derPrediger:c. nahmen die Flucht. Sie sind nie wiederzum Vorschein gekommen. Die Beweise gegen siewaren vollständig. Sie wurden vorbeschiedcn und dasie nicht erschienen, durch RechtSurtheil verdammt.Ein verwegener Müller, welcher von ihnen nach Frank-reich geschickt wurde, um ihnen Nachrichten zu brin-gen , wurde eingefangen und aufgekuüpft. Viele Perrsonen von Stande hatten sich schon früher weggemacht;die Parlaments - Glieder wollte man nicht gern aus-suchen.
In der Schatulle des Mercy fand sich ein Auf-satz vom Prinzen Lugen an diesen General, welcher
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