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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
157
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Der König erhielt diese Nachricht zu Versailles,den Zi. August.

Zwei Stunden nachher, als Mercy zu Basel an-gekommen war, schickte er einen Trompeter ab, durchden er sich nach einem Lothringischen Offizier erkundig-le, und zugleich bat, man möchte ihn, wenn er Ge-fimgener scyn sollte, auf sein Ehrenwort an ihn aus-liefern. Er war wirklich gefangen, und Bourgbegieng die Unbesonnenheit ihn sogleich an Mercyabzugeben. Den folgenden Tag sandte GucrchoiSeinen Eilboten an ihn, wünschte ihm zu seinem SiegGlück, wodurch die Franche Comkü gerettet, undFrankreich folglich aus einer großen Verlegenheit ge-zogen worden sei); zugleich gab er ihm auf, diesenLothringer, wenn er gefangen seyn sollte, wohl zu be-wachen. Es war zu spät. Der Lothringer war schonin Sicherheit. Mercy's Schatulle wurde an Harcourk,und von diesem an den König geschickt. Nach derenEröffnung hakte man noch mehr Ursache die unvorsich-tige Großmuth von Bourg zu bedauren.

Bourg blieb noch einige Zeit am Oberrheitz,wo er vollends, die von der gänzlichen Niederlageübrig gebliebenen feindlichen Truppen, vertrieb. Die-se versuchten, so gut wie möglich, wieder über den Flußherüber zu kommen. So endigte dieser Feldzug ebenso ruhig, als er angtfangen hatte. Bourg wur-de gleich nach seinem Sieg zum Ordensritter ernannt.Die Schatulle von Mercy enthielt mehr verborgeneGeheimnisse, als bestimmte Thatsachcn. Die Ver-schwörung, der ganze Plan, mit Truppen in dieFranche-Comte einzufallen und eS zu besehen, warzwar darin geoffenbart, allein mit Auslastung allerNamen, und ohne einen bestimmsen Beweis gegenden Herzog von Lothringen zu geben, der jedoch nach

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