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ten nicht zu verlieren, durch seine Abwesenheit nichtverdächtig zu werden, und sich düs Ansehen zu geben,als ob er sich in nichts eimnische. Von Lüneville wur.den ihre Nachrichten durch Eilboten nach Wien abge-schickt. Ei» kaiserlicher Minister, der immer bey demHerzog von Lothringen war, berarhschlagre mit ihnen,auf welche Art die gemachten Entdeckungen benutztwerden könnten, und was man zu thun habe, umdesto gewisser zum Zweck zu kommen.
Diese gefährlichen heimlichen Anschläge erfuhrmau durch einen Geistlichen von der OsnabrückischenKirche, der ein Freund von dem Bischofs, dem Bru-der des Herzogs von Lothringen war, und dessen An-geiegenheiten in Paris und Lüneville zu besorgen hak«te. Dieser Geistliche gab ferner an: der Herzog vonLothringen kaufe unter der Hand einen großen Vor-raty von Getraide und andern Dingen auf, und umterhalte, ohne daß man es wisse, eine große AnzahlOffiziere in seinem kleinen Staat, um bey der erstenOrdre sogleich Truppen ausheben zu können, die imAugenbltck bereit seyn würden, so bald es die Umstän-de erforderten. Hierauf g-ündetcn sich die Foderun«gen des Herzogs von Lothringen, aus welchen die Al-liirken bey den Unterhandlungen so hartnäckig de-harrcen.
Dieser Prinz trieb seine Verstellung und seineKunstgriffe so lang, bis er sich von dem Verfall, inwelchen Frankreich durch das ÄnegSunglück gerochenwar, einen glücklichen Erfolg seiner Unternehmungenversprechen, und er unter einen» elenden Vorwandfeine unverschämten Forderungen Vorbringen und un-terstützen konnte. So weit gieng Der Undank desLothringischen Hauses, welches Frankreich schon seitlanger Zeit Ln so großen; Ansehen in; Lande erhalten,
und