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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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und auf seine Kosten unterhalten hatte. Sie stnd diejungen Wölfe, welche der Cardinal von Ostac in sei»nen vortrefflichen Briefen so richtig geschildert hat.Unsere Könige haben leider die Prophezeihung nichtzu benutzen gewußt, welche Franz dem l. auf seinemSterbebette, seinem Sohn Heinrich dem 1. in folgen-'den Worten gegeben hat: ,,Wcn» er das Haus vonG"ise, welches er zu sehr erhoben habe, nicht wiederherabsetzen würde, so werbe cs ihm fast alles nehmen,und seinen Kindern kaum das Hemd lasten." Wenndiese Voraussagung auch nicht buchstäblich eingetrof-fen ist; so weiß man doch, daß das Haus von Guisediese Absicht hakte, und alle mögliche Versuche dazumachte, ungeachtet es zu jeder Zeit von dem HauseFrankreich mit Reichthümern überschüttet, und aufalle Art unterstützt und empor gehoben wurde.

Ich werde hier die kurze Geschichte einer Ver«schwörung in der Franche-Comte einrücken, wiewohlsie erst einige Zeit nachher geschehen ist.

Diese wurde in Lothringen vorbereitet, und gingdahin, die Grundpfeiler des Staats anzugreifen.Fräulein von Lillebonne hatte ein Landgut an den Grän-zen der Franche Comte. Auf diesem Landgut wurdevon dem Amtmann, den Predigern und Officierenvon Lillebonne die Verschwörung angelegt, welche sichin der ganzen Provinz ausbreitete. Man wußte Per-sonen von allen Lrey Ständen dazu zu ziehen, undsogar die Parlaments Glieder von Besancon dafür zugewinnen. Es waren schon Maasregeln getroffen,die Garnison dieser Festung niederzumachen, sich derFestung zu bemqchkigxn, und die Provinz als ein ehe-maliges Lehen und Eigenthumsgut des Reichs, zuGunsten des Kaisers, zu einem Aufruhr zu bewegen.Die Nachbarschaft der Schwei; und des Rheins erleich.

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