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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
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werden konnten, sich selbst zu überlassen, nur die be-deutendsten aber, besonders Mantua, zu erhalten,diese nur allem gut zu versehen, und sich dadurch ,,,der Lombardei), wo es auch ohne fremden Beystandnicht an Unterhalt fehlen konnte, im Vertheidigungs.Zustand fest zu halten. Er sah den Vortheil voraus,Len Feind durch Streifereyen unserer Garnisonen, unddurch die Belagerungen, welche derselbe nun versuchenmüßte, zu ermüden, ihn beständig in einer ungewissenErwartung zu lassen, und von einem Angriff gegenFrankreich selbst abzuhalten.

Der andere Vorschlag war, mit einer kleinenArmee, durch die venetianischen und die Geistlichensehr reichen Länder, gerade gegen das Königreich Nea-pel zu marschrren, daß sich zwar noch immer hielt, aberbald fallen mußte, wenn man ihm nicht von Italienaus zu Hülfe kam. Wenn man einen von ViesenVorschlägen, die beyde sehr ausführbar waren, ange-nommen hätte; so wäre wenigstens Spanien, Neapelund Sicilien erhalten, und folglich doch nicht allesauf einmal verloren worden; allein es war im BuchDeS Schicksals geschrieben, daß unsere Blindheit im-mer mehr und mehr zunehmen sollte, und die vielenund ungeheuren Fehler, die wir bey dem Feldzug vonItalien machten, vollends mit der höchstnachtheiliqenRäumung von Italien beschlossen werden sollten. Dererste Vorschlag wurde für zu gewagt angesehen, unddurch den zwepten fürchtete mau den schwache» Papstund eine treulose Republik zu beleidigen, unerachtetLiese immer die Kaiserlichen offenbar begünstigte, undjener, wiewohl ungern, nicht gewagt hatte, sich ihremWillen zu wioerseßcn. Der Wkg dahin wäre kurz,leicht, und durchaus mit keiner Schmierigkeit verbundengewesen, da es an nichts mangeln konnte; Neapel undSicilien wären dadurch, gerettet worden. Auf diese