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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
145
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nn't andern Truppen, ohne erst Ordre dazu abzuwarten.Medavld selbst ließ seine ganze Jnfanreric mit demDegen in der Faust eine Ladung der feindlichen aus.hslten, nach diesem aber aus sie emdringen. So wur-de das feindliche Fußvolk gänzlich geschlagen. So-bald die Cavalerie die Niederlage ihrer Infanteriesah, nahm auch sie die Flucht. Man tödtete ihnen2000 Mann, machte i;oo Gefangene, ohne die rzc>O,welche in der Stadt geblieben waren, nahm ihnen alleihre Kanonen weg, und eroberte viele Fahnen.

Medavid trieb den Prinzen von Hessen über denMincio, und verfolgte ihn bis an die Etsch. Auf die-ser Flucht tödtere er ihm noch manche Leute, nahm diezurückbleibenven Soldaten gefangen, und eroberteGarte wieder. Dieser von der Schlacht bey Turin soverschiedene Erfolg machte, wie leicht cmzusehen ist,daß man es noch mehr bereute, den Rückzug nachFrankreich, und nicht gegen Italien zu, genommen zuhaben. Indessen hatte uns diese Aktion doch Leutegekoster. Medavid wurde sogleich zum Ordensrukergemacht.

Medavid hielt sich nach seinem Sieg immer somit seinen Truppen, daß der Feind es nicht wagenkonnte, ihn anzugreifen. Er hielt Mantua und vieleandere Festungen beseht. Da er aber keine Truppennach Italien zurückkommen sah, so blieben für ihnnur zwey Vorschläge möglich, die er beyde vorlegte,und für deren Folgen er, bey einem wie bey dem an-dern, stehen wollte.

Der erste, welchen Medavid selbst vorzog, war:in der Lombardei über den Winter zu cantonireu, vonden dortigen Festungen diejenigen, welche nicht gedecktn» ssrnkwürvigp. XXVI, L>v. K wer-