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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
136
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brachk. Endlich war seine Brigade, durch den Ver-lust cer Offiziere und Soldaten so sehr geschwächt,Laß er der nächsten, die ihn Härte unterstützen sollen,befahl, vorzurücken und mit der Seinigen Fronte zumacken, um den Anlauf einer größer» Anzahl frischerBataillons, dis er zum vierten Mal aus sich zukom-men sah, abzuhaltcn. Diese Brigade aber und ihrAnführer, dessen Namen ich hier nicht nennen will,widersctzte sich gradezu dem Befehle.

Dieß war auch die letzte Widersetzlichkeit in die-ser Schlacht. Nachher erfvlgre Verwirrung, Unord-nung, Anseinandcrlaufcn, Flucht und gänzliche Nie-derlage. Das Abscheulichste war, daß, mit wenigenAusnahmen, alle Offiziere, sogar die vornehmsten,sich mehr um ihre Geräthschasten, und um ihr zusam-mengcraubteS Geld bekümmerten, die Unordnungmehr begünstigten, als ihr Einhalt thaten, und alsomehr als überflüßlg waren.

Der Herzog von Orleans, endlich überzeugt,Laß der Verlust dieses unglücklichen TagS, nie wiederersetzt werden könne, suchte wenigstens so wenig alsmöglich zu verlieren. Er zog sein leichtes Geschütz,seine Munition, und alles was bey der Belagerungimd den vorderen Werken war, mit so vieler Geistes-gegenwart zurück, daß ihm auch nicht das geringsteEjsieng.

Endlich versammelte er, so viel es möglich wer,die vornehmsten Offiziere, und erklärte ihnen kurz,aber sehr richtig, daß man auf nichts weiter denkenkönne, als auf den Rückzug, daß man aber den Wegnach Italien Hinein nehmen müsse. Dort würde» siealsdann die Macht haben, die siegreiche Um Turinposiirte Armee einzuschlicßen, und ihr den Rückweg

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