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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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durch Italien verwehren können. Auf diese Art müssedie feindliche Armee zu Grunde gehen, weil sie in ei-nem ganz verheerten Lande nicht bestehen, auch nichtherauskommen, noch weniger aber sich wieder erhohlenkönne, während die königliche Armee, ihr alle Zufuh-ren und Hüifgquellen abschneide, für sich aber hinläng-liche Lebensmittel haben werde. Sie befinde sich als-dann in einem Lande, wo sie der stärkere Theil sey,ihr alles zu Gebot stehe, und sie mit der Zeit allesunternehmen könne. Ueber diesen Vorschlag warenschie verzagten Waffenbrüder äußerst aufgebracht. Siehofften wenigstens von dem Unglück des Tages denVortheil zu haben, wieder nach Frankreich zurückkeh-rcn zu dürfen, um ihr, in Italien habsüchtig zusam-men gescharrtes Geld in ihr Vaterland zurückzubringen.

La Feuiilade, der viele Ursache zum Schweigen ge-habt hatte, war so sehr dagegen, Laß der Prinz, sei-ner Unverschämtheit endlich müde, ihm zu schweigengebot, und die andern reden ließ. Von Estaingwar auch hier wieder der Einzige, der den Vorschlagnach Italien zu gehen, unterstützte. Der Wortwechselhicng von der Unordnung des Tags, und der Er-schöpfung ab, worinn sich der Herzog von Orleans be-fand. Endlich machte er ihm ein Ende, und sagteihnen: Es sey hier weder der Ort noch die Zeit, sichlänger darüber zu streiten. Er sey es endlich übervrü-siig, daß seine Gründe so wenig Glauben bey ihnenfanden, und werde sie nun, da er frei) sey, zum Glau-ben zwingen.

Sogleich gab er Ordre über die Brücke zu gehen,und gegen Italien hin zu marschiren. Sein Geist undKörper waren gleich erschöpft, und nach dem er eineZeit lang gegangen war, mußte er sich in seine Post-Chaise setzen. Als er über die Brücke vom Po fuhr,

I § hörte