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Die feindliche Armee erschien, und rückte soschnell vor, daß man keine Zeit mehr hatte, Anord-nungen zu machen. Marchin, mehr todt als leben-dig, als er seine Hoffnungen vereitelt sah, in frucht-loses Nachdenken versunken, betrug sich wie ein Ver-zweifeltet-, und war unfähig irgend einen zweckinä-ßigen Befehl zu ertheilcn. Der Herzog von Or-leans ließ Albergotti Befehl geben, die 46 Ba-taillons zu schicken, um die leeren Linien damit zubesehen. Allein la Feuillade, den man mehr fürch-tete als den Prinzen, hatte Albergotti streng befoh-len^ ungeachtet der wiederhohlten Befehle des Her-zogs von Orleans, nicht von der Stelle zu weichen.
Um in der Zwischenzeit die leeren Stellen derentblößten Linien nur einigermaßen auszufüllen, nahmder Herzog von Orleans noch einige Escadrons zuden Bataillons, und verstärkte die erste Linie, indemer die zwcyte schwächte, in der gewissen Erwartung,daß die 46 Bataillons von Albergotti ankommenwürden. Auch befahl er: eS sollten noch andere ent-ferntere Truppen so bald möglich über die kleine Brü-cke gehen, zu ihm stoßen und die Linien besehen. Al-lein la Feuillade, sobald ihm diese Ordre bekannt wur-de, stellte sich, noch immer von einem feindseligen Dä-mon angetrieben, selbst an die kleine Brücke, undhielt sie ab. Der Ungehorsam war so groß, daß einOffizier, Anführer einer Escadron deS Regimentsvon Anjou, dem der Herzog von Orleans zu mar-schiren befahl, sich seinem Befehl widersshte. DerPrinz hieb ihn darauf ins Gesicht, und überließks ihm. dieß dem König zu Melden.
Der Angriff sieng Morgens gegen ro Uhr an,und wurde mit unglaublicher Heftigkeit verfolgt, an-fänglich aber auch wohl ausgehalkcn. Langallerie
drang