verbannt seyn. Er behauptete: die Nachricht ser-falsch, Prinz Eugen könne nicht so schnell vorrücken;Er rieth dem Herzog von Orleans wieder in allerStille in sein Quartier zu gehen.
Nicht lange war dieser wieder in seinem Zimmer,als von allen Seiten die Nachrichten von der Annähe,rung des Prinzen Engen einliefen. , Er blieb dabeyganz gleichgültig. Herr von Estaiug und einige an-dere General-Lieutenants, die zu ihm kamen, nöthig-tw ihn, sich zu Pferd zu sehen. Nachlaßig und lang-sinn ritt er an der Vorderseite des Lagers hinunter.Alles, was seit einigen Tagen vorgegangen war, hat-te so viel Lermen gemacht, daß die ganze Armee da-von nnterrichtet war. Die Soldaten murrten, daßein Mann, wie der Herzog von Orleans, von solchemRang, von solcher Gerechtigkcitsliebe, Standhaftig-keit und Einsichten, worüber die alten Soldaten oftam besten zu urtheilen wissen, von denen einige ihnLei L'Ave, Steinkirchen und Ncerwinden gekannt hat-ten, nicht mehr commandiren wolle. Als er am La-ger vorbcyritt, nannte ihn ein Piemvuteser Soldatbey seinem Namen, und fragte: ob er denn nicht mehrseinen Degen als ihr Anführer für sie ziehen wolle?Dieses Wort wirkte mehr bey ihm, als alles Zuredender Ossiziere, die ihn genöthigt hatten, sein Zimmerzu verlassen. Er antwortete dem Soldaten: Er haberr.it so guter Art ihn aufgefordert, daß er es ihm nichtabschlagen könne.
Im Augenblick vergaß er seinen gerechten Unwil-len, und dachte an nichts, als Marchin und la Feu-illade, wider ihren Willen, beyzustehen. Allein e6rrar nicht mehr möglich aus den Linien heraus znrücken, auch wenn jene ihre Einwilligung dazu gege-ben hätten.
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