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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
132
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Feuer ciuer brausenden/ alles unternehmenden Jugendverleiten ließ, und die mit Verderben für Frankreichendigte. So war die Lage der Dinge, wahrend denZ letzten Tagen dieser unheilbringenden Belagerung.

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In der Nacht vom 6ten auf den 7ten, als demTage der Schlacht, wurde dem Herzog von Orleans,ungeachtet er sich der Sachen nicht mehr annahm,ein Lillet überbrachte, worin« ihm ein Partheygän-ger meldete: Prinz Eugen artakire das Schloß vonPianese, um dort über die Duere zu gehen- Erwisse gewiß, daß der Prinz nach dieser Expedition ge-gen ihn anrücken und ihn angreisen werde. Der Her-zog, trotz seines Unwillens und seines Entschlusses,siand sogleich auf, kleidete sich schnell an, und giciigselbst zu Marchin, den er ruhig schlafend fand. Erweckte ihn auf, zeigte ihm das erhaltene Billet, undmachte ihm den Vorschlag auf der Stelle dem Feindentgegen zu rücken, ihn anzugreifen, seine Ucberra-schung und Len beschwerlichen Uebergang, den er übereinen Fluß zu machen habe, zu benutzen, selbst wenner schon im Besitz des Schlosses von Pianese, undim Anmarsch gegen ihn seyn sollte. Die Berechnungder Zeit und des Wegs war leicht zu machen.

Im nehmlichen Augenblick kam St. Nectaire,der schon lange Zeit Ordensritter war, und vieleKenntnisse von der Kriegskunst hatte, bei) Marchinan. Dieser bestätigte die eingelaufene Nachricht, undunterstützte den Vorschlag des Prinzen. Allein dieGötter hatten über Frankreich an diesem Tage einentödlichen Schlag beschlossen. Der Marschall bliebunbeweglich, und jeder der aus den Linien herauSgicng,sollte aus der oben angegebenen geheimen Ursache, wie

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