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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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der Festung zu Hülfe kommen konnte. Er war mitallem, was er sah, unzufrieden; erfand die Linien nichtgut, sehr unvollständig, zu weit ausgedehnt undschlecht beseht.

Indessen erhielt er überall her Nachrichten, daßdie kaiserliche Armee vorrücke, und entschlossen sey,die Rettung Turins zu versuchen. Er wollte ihr ent-gegen marschieren, und die UebergangS-Platze vonder Duere besetzen, indem er dort, zwar wenigersicher, und mit unbedeutenderen Vortheilen als beydenen an dem Tarier», doch aber immer noch mehrausrichten zu können glaubte/ als in den Linien, wel-che so schlecht, und so weit ausgedehnt waren, daß sienicht überall besetzt werden konnten.

Cs wurden ihm in diesem Fall wieder eben soviele Einwendungen gemacht, als bey dem über denTarier». Marchin behauptete, wenn man sich vondem Belagerungsort entferne, so könne Pulver in dieTestung geworfen werden, woran es dort fehle; undhieran seye nicht zu zweifeln , weil man mehrere, mitPulver angefüllte auf dem Po schwimmende Boksfeileaufgefangen habe, die wahrscheinlich in der Absichthineingeworfen morden seyen, weil man gehoft habe,sie werden aus diese Art, in die Hände der Belager-ten kommen. Das Factum war wahr; allein dieAntwort darauf sehr leicht. WaS Marchm fürchtete,war ungewiß. Hingegen war es gewiß, daß das hin-eingeworfene Pulver die Einnahme nur sehr kurze Zeitaufhalten, nicht aber verhindern konnte, wenn nurder Prinz Engen davon abstehen mußte, der Festungzu Hülfe zu kommen. Auch dieser einleuchtende Grundbewirkte mchtS bey Marchin, der sich nie in eine Er-örterung einließ.

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