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und der Papst that dennoch nicht so viel als man ver»langte. Als Beleg dieser nächsten Behauptungenrücke ich hier zwey merkwürdige Beyspiele ein.
Als der Herzog von Orleans zur Armee Philipsdes V. abreiste, fragte ihn der König: wen er mitsich nach Spanien nehme? Der Herzog nannte ihmunter andern den Fontpertuis. „Wie, versetzte derKönig, mein Neffe ! diesen Sohn jener Närrin , wel.che dem Herrn Arnaud überall nachgelaufen ist? ei»uen Iansenisten?' Das sollen Sie nicht thun." —>Auf Ehre, Sire, antwortete ihm der Herzog von Or»leans, ich weiß nicht was die Mutter gethan hat;ober der Sohr, ist so wenig ein Janseniste, daß ekuicht einmal einen Gottglaubt. Ist es möglich, sagtehierauf der König, und versichern sie mich dessen?
Je nun, wenn eS so ist, so istS gut, und sie könnenihn mitnehmen. Der Herzog von Orleans erzähitsmir diesen Vorfall selbst, am nehmlichen Nachmittag,uüt Lachen. Der König war also durch seine Beicht»väter, die Jesuitische Partei) und die Anhänger derFrau von Maintenon, bis auf den Grad verblendetworden, daß er einen, der gar keine Religion hatte,einem Iansenisten, oder vielmehr einem, den man ihmals Iansenisten angab, vorzog.
Der Herzog von Orleans machte sich öffentlichüber die Sache lustig. Vcy Hof und in der Stadtwurde darüber gelacht, und selbst die leichtsinnigstenPersonen wunderten sich, daß die Jesuiten und Sul-pizianer die Verblendung so weit treiben konnten»Sonderbar war cs, daß der König das Bekanntwer-den der Anekdote dem Herzog von Orleans nicht übelnahm, und nie mit ihm darüber gesprochen hat, daßvielmehr Fontpertuis ihn in den beydcn Feldzügen inSpanien begleitete.
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