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Gebäude gänzlich zu zerstören, so wie man mit denHäusern der Königs-Mörver zu veffahren pflegt; «l-les, blos um die Jesuiten und ihre Theilhaber in ih-rer Rache zu befriedigen. Die Materialien wurdenverkauft, der Platz umgeackert und eingesäet.
Sogar zu Rom wurde diese schimpfliche Expedi-tion als ein unerhörtes Aergerniß angesehen. Ichfür meinen THcil bleibe blos bey der einfachen Erzäh«jung eines militairischen Ausfalls gegen arme, wehr,lose, geistliche Mädchen, denen das Gesetz eine Exissieriz und ein Eigenthum gab.
Der Cardinal stand nun doch um nichts bessermit den Molimsten; desto schlimmer aber mit denJansenisten, wie die Jesuiten dies zu bewirken sichvorgesetzt hatten. Sie selbst griffen ihn auch bey die-ser Gelegenheit an, trieben ihn nach und nach aufsäußerste, und verfolgten ihn bis zu seinem letztenAthemzug, indeß man sich alle ersinnliche Mühe gab,das Gewissen und die Religiosität deS Königs zu be-trügen, um ihn zum Werkzeug ihrer schändlichenFeindseligkeiten zu machen.
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Das Lächerlichste bey allen diesen Geschichten überMvlinismus und Jansenismus war dieses, daß derKönig sich über diese Materien so weit den Kopf ver-drehte und verdrehen ließ, um einen Atheisten jetztnoch für besser zu halten, als einen Jansenisten. Nock-sonderbarer war es für Frankreich, daL man von hier-aus den Papst selbst anspornen mußte, sich dawiderzu erklären, und daß man ihn ungern die Bannstrah-len sparen sah. Es bedurfte sehr ernstlicher Unter-Handlungen um eine Bulle und ein päpstliches Breve;^ N» Denkwürdigk. XXVI. Bv. H und