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nisse des Merthums besaßen, und als ungebildeteLeute nicht verstanden, was zu einem Staat gehört.
Das Parlament war zerstückelt, in Furcht ge»setzt, an Sklaverei) gewöhnt; die wenigen, weiche ihrStand oder ihre Fähigkeiten berechtigt harten, zu spre-ehe», waren, wie der erste Präsident Pelletier, durchGunstbezeugungen bestochen.
Den Unternehmungen der Jesuiten standen dem-nach nur noch wenige Personen im Wege/ nehmlich:die Cardinale von Estr^es, von Jansou, von Noail-leS, und der Canzler. Allein der letztere war ganzstumpf, wie Tellier wohl wußte; von Eströes aberwar ein alter Hosmann, und wie Jansou kränklich.
Noailles hingegen war anfänglich mit der Main-tenon vertraut, mächtig bey Hof, durch die Gunstdes Königs, durch die Unterstützung seiner Familie,und durch den Ruhm, welchen er sich durch seinenrechtschaffenen Lebenswandel erworben hatte. Er warErzbischof von Paris, und stand in großem Ansehenchey seiner Diöcese wie ben der Geistlichkeit des gan-zen Königreichs, die sich seiner Leitung überließ. Die-ser war also dem Jesuiten vorzüglich im Wege, beson-ders auch noch wegen seiner unverdächtigen, der Ihrigenganz entgegengesetzten rehre, und weil er ohne ihr Zu-thun nach Chalons, nachher nach Paris, befördertund zur Cardinalswürde erhoben worden war. Siewußten, daß die Jansenisten unzufrieden über ihnwaren, weil er sich nicht von ihnen hatte beherrschenund zu ihren Absichten brauchen kaffen, und daß ecnoch mehr unzufrieden über sie war.
Tellier, welcher schon festen Fuß gefaßt hatte,beschloß von einer Seite Noailles mit dem König,und von der andern mit den Jesuiten zu entzweyen,
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