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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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als die Vermittler für die Forderungen seiner Curiean die Monarchen und ihre Monarchien in weltlichenAngelegenheiten braucht, so wie in geistlichen zurVernichtung der bischöfflichen Gewalt und der Gene-ral-Concilien; sie, furchtbar durch ihre Macht undRcichthümcr, die sie zur .'lusiuhrung ihrer Absichtenanwendeten; sie, denen ihre ausgebreiketen Kenntnisse,die feine Arr, mit der sie alles einzukiciden wissen, ihreGeschmeidigkeit und Gewandtheit, wodurch sie sichsogar auf dem Beichtstuhl beliebt machen, ein großesl'.ebergcwichtgibt; sie, r ie Rom als Leute beschützt, wel-che durch ein viertes Gelübde, wozu ihre Gesellschaftverpflichtet ist, dem Papst ergeben, und mehr als ir-gend jemand im Stande sind, sein Reich zu verbrei-ten; sic, die durch ein den Studien, der Verlheibi-gung der Kirche gegen Ketzer, und der Heiligkeit ge-widmetes Leben, wozu die Stiftung ihrer ersten-ter sie verpflichtet, achtungswürdig werden; wegenihrer kluge», einsichtsvollen, alles beherrschenden Poli-tik aber gefürchtet sind, haben zur Stütze ein inneresRegiment, in welchem Monarchie, Ansehen, geheimeTriebfedern, Stufenfolge aller Aemrer. übereinstim-mende Absichten und Manchfalcigkeit der Mittel, Lebenund Kraft verbreiten; diese Jesuiten, sageich, nach-dem sie schon mehrere andere Versuche gemacht, be-sonders die italiänischen Schulen so viel möglich un-lerjocht, die diffeüigen aber überall entnervt hatten,wagten es durch ein Buch von ihrem P. Molina eineLehre von der Gnade aufzusiellen, die dem System deSh. Augustinus, des h. Thomas, aller Kirchenväter,den General-Concilicn, den Päpsten und der römi-schen Kirche entgegengesetzt ist. Die letztere war schoneinige mal im Begriff, das Anathema dagegen aus-zusprechen, zögerte aber bis jetzt noch immer damit;die französische Kirche beschwerte sich vorzüglich gegen

diese