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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
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Schreiben abgefaßt war, zeigte deutlich das Geheim-niß der Bosheit, und daß ein so kühner und starkerBrief weder zu la RocheUe noch zu^on verfertigtseyn konnte.

Um die mukhwillige Bosheit eines ordnungswi-drigen, beschimpfenden Angriffs, wie er in jener Ver-dammung des Quesuellischen Buchs gegen den Car-dinal zuerst gemacht worden war, zu verbergen, suchteman den auf seine Macht so eifersüchtigen König bloßaus die Ausstoßung der Neffen jener Bischöfe ausdem Seminarium der Sulpizianer aufmerksam zu ma-chen und diesen Umstand so zu benutzen, daß dieganze Sacke eine andere Ansicht bekam, sie die Ankia-ger wurden , der Cardinal aber der Angeklagte werdensollte. D» gelang wirklich.

Seine Klagen gegen daS Ausichreiben der zweiBischöfe waren anfangs vom König gnt aufgenom-men worden. Die Ausstoßung der Neffen war ihmdem Anschein nach vergeben worden. Mein als erjetzt seine Klagen gegen diesen Brief vorbrachte, hieltsuD der König, weichen man iudeß gegen ihn einge-nommen und erbittert hatte, bloß a» sein Verfahrengegen die Neffen jener Bischöfe und tadelte ihn sehrernstlich darüber, daß er sich selbst Gerechtigkeit ver-schafl hatte, anstatt sie von Ihm zu erwarten. Den-noch, so sehr er jetzt durch diese plumpe List hintergan-gen war, ärgerte sich der König immer doch noch weitmehr über die Unverschämtheit der beyden Bischöfe,und ließ den Cardinal merken, daß Er die angefan-gene Streitigkeit über ei» Buch, welches so langeschon rühmlich bekannt gewesen sey, für eben so über-flüffig. als unerwartet halte, und daß es dabey weni-ger auf Vas Buch als auf die Person des Cardinalsangesehen seyn möge.