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aner hatten sich hierauf zu Gunst dieses Märtyrers ih.rer Lieblings - Sache vereinigt. Der andere war Val-derieS von Lescüre, weniger unwissend, aber eben sosehr Ultramontaner, wie jener, auch eben so abhängigvon den Jesuiten, die ihn zum Bischofs von Lucon ge-macht harten. Von Natur war er ein heftiger, wil-der, stürmischer Mann; übrigens ein armer geringerEdelmann. Der erstere war vollends von ganz ni»driger Geburt. Beyde aber lebten in gänzlicher Dun-kelheit , und allen andern Menschen unbekannt.
Um sie zur Ausführung ihrer Absichten gehörigabzurichten, schickte man einen gewissen Chalmet ansie ab; einen Zögling der Sulpicianer, der zuCambray gebildet, und von dem berühmten Feuelongründlich unterrichtet war. Dieser wünschte, wiederan den Hof zurückzukommcn, und erwartete alles mög-liche von dem Fall des letzten von seinen drei) Ueber-rvinderii, welcher noch übrig war, und von le TelliersUnterstützung, den die alten Freunde Fenelons nnter-siützten, sich aber nicht öffentlich des letzter» annchmeNkonnten.
Chalmet, ein strenger unbiegsamer Pedant, hatteVerstand, Beharrlichkeit und die römischhösischenGrundsätze der Sulpicianer. Er war dem Herrn vonCambray ergeben, und überließ sich ganz den Jesuitenund dem Pater le Tellier. Er war es, der sich heim-lich nach Saintonge begab, und dann bald zu Rochellebald zu Llchon würkte. Anfänglich hielt er sich sehrstill. Ec ließ öfters die beydcn Bischösse in seinemBeyscyn zusamen kommen, und suchte sie in die nö-thige jehrkenntniß einzuweyhcn. Dies aber that erauf eine so unhöfliche und unschickliche Art, daß siesich über einen so despotischen Lehrmeister schon damals
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