Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
82
Einzelbild herunterladen
 

vDgek Ausschließung aller andchn, selbst von det»Mßrtten, waren die Vater Do'rdcin und Lallemant,Mäliner, eben so schlau, falsch m^d tief, wie er selbst.Sie hatten ihre Proben abgelegt, daß es sie nichtskoste, Verbreche» Lu begehen.

Diese Jesuiten, waren eben so wüthend und auf-gebracht, wie er, gegen den Cardinal von NoailleS,welcher, eines Vergehens wegen, dem Pater Dvucineine Pension von der, Klerney wegnehmen ließ, die ecvon Harlai dem Erzbischofs von Paris. in den letztenunglücklschön Zeiten seiner Schwachheit von ihm zuethalcerr-zewußt hatte. Sie beyde wohnten zu Parisin ihrem Profess- HauS, wo auch Pater Tellier wohn-te. Alle dre») waren, wegen ihrer Gewaltthätigkcit,Bosheit und Scharfstchtigkeic heimlich von allenübrigen Jesuiten gefürchtet, selbst von denen, welcheam meisten für das Interesse und die Absichten derGesellschaft eingenommen waren.

Die Umstände schienen le Testier günstig. DurchHerrn von Cambray hatte er die Herzoge von Che-vreuse und von Beauvilliers für sich. Auch Ponrcha»train wegen niedriger Politik und Opposition gegenseinen Vater, und Herr von Argenson waren die Sei-rügen. Durch diese beyden Männer konnte er asteSvor den König bringen was für ihn vortheühaft war,ohne daß er nöthig hatte, selbst hervorzutreten. Diepersönliche Verbindung des Cmdinals von NoailleSmit der Kral, von Maintenon konnte ihm nicht mehrim Weg stehen, weil diese veränderliche Frau schonselbst Langeweile darüber empfand. Selbst nach Herrnvon Chartres hatte sie schon wieder drey Andere inihre Gunst ausgenommen; doch war er wegen St.Cyr mit ihr verbunden und seit 27 bis 25 Jahren ge-wohnt , gleichsam wre ein Kind Naschereyen auö ih-