fts würde allein schon ganze Bände ausfüllen; ja eswäre zu wünschen, daß man weniger über die Lehregeschrieben, und das Publikum mit so vielen Wieder-Holungen verschont hätte; desto mehr aber hätte überdie politische Entstehung und die Fortschritte dieserschrecklichen Geschichte, über das verstckte, schlaueVerfahren der beyden Parreyen, über das darausentstehende persönliche Glück oder Verderben, und überdie ausgebrcitetcn unerhörten Wirkungen geschriebenwerden sollen, welche aus dieser Pandora - Büchse her-vvrgingen , durch deren Zaubermacht alle Gesetze, alleRichcerstühle und die ganze Ordnung der Dinge um-gestürzt, einer militairischen Inquisition weichen mußten,die noch jetzt nicht aushört, Frankreich mit geheimenVerhaftsbefehlen zu quälen, und alle Gerechtigkeit zuvernichten.
Ich werde mich auf das wenige historische ein-schränken, das unter meinen Augen, und zuweilenunter meinen eigenen Händen vorging, um auch dieseMaterie, wie die übrigen, zu behandeln, und das,was ich nicht gesehen oder von mithandelnden Perso-nen gehört habe, besser unterrichteten und flcissigcrenSchriftstellern zur Bearbeitung überlassen.
Um das wenige verstehen zu können, was hie undda aus den Begebenheiten angeführt ist, welche vor-züglich das Ende der Regierung Ludwig des XlV. dieMinderjährigkeit, das verborgene Königlhum des Her-zogs und das entdeckte von Fleury betreffen; ist esnöchig, sich an manches wieder zu erinnern, was indiesen Memoiren zerstreut angegeben ist. Dahin ge-hört der Sturm des Ouietismus die auf den Herrnvon Cambray gefallene Ungnade, die verborgenenKunstgriffe der Jesuiten, von denen der größte Theil,so wie vre gememe Geistlichkeit, jedoch ohne ihm zu
scha-