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Man hak gesehen, wie durch Godek, Bischofsvon Chartres, die bischöffiiche Würde in Frankreichaufs tiefste herabgesetzt, wurde, indem er Biökhümermit Küstern ans den Seminarien, und mit der nie«driggebohrnen Menge ihrer unwissenden Zöglinge, an»füllte, deren ganzes Verdienst in der Dunkelheit undRoheit bestand. Man hat ferner gesehen, wie Tel«lier die bischösslichö Würde vollends ganz vernichtete,indem er sie öffentlich, zwar nicht für Geld, aber zuErreichung seiner Absichten, verhandelte, unter Be-dingungen, die seinem heftigen und herrschsiicktigerlGeiste angemessen waren, und mit einer Scharfsichtig«keit und Vorsicht, die ihn gegen Täuschungen sicherte.Das Geheimniß konnte nicht lange verborgen bleiben;allein auch die Entdeckung konnte ihn dennoch nichthindern, auf seiner Handlungsweise fest zu beharren.
Es laßt sich schon zum Voraus, noch mehr aberaus den Folgen einsehen, was den einer solchen Artder Wahl zu erwarten war. Bissy thcilte seine Irr«thümer mit ihm, unterstützte sie nur seiner ganzen im«rner zunehmenden Macht, und wußte seine ÄNieitutt«Zen nachher gut zu benutzen.
Dieß waren die unseeligen Ursachen, wodurch dieKirche von Frankreich zu Grund gerichtet, und derrömischen Curie unterjocht wurde, welche schon aufso verschiedenen Wegen allen Widerstand vernichtethakte. Der persönliche Haß deS Cardmals Flcurygegen den Pater Quesnel, trug vollends alles dazubey, Frankreich mit Verbannungen, nicht blos vonden Wohnorten, sondern selbst aus dem Vaterland,lind mit goaoo geheimen VcrhaflS Befehlen zu bedrü«cken; wie man nach seinem Tode in dem Staats« Sc--
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