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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
76
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von heimlichen Ehrgeiz, über die Kirche eben so zuherrschen, wie sie schon seic so langer Zeit den Staatbeherrscht hatte. Nichts lag ihr mehr am Herzen undwar ihr schmeichelhafter, als sich die Macht über diesenwichtigen Theil der Regierung zu erhalten.

Als ihr dieses Feld einmal geöffnet mar, kanntesie keine Grenzen mehr. Durch Biffy'S Kunstgriffe,durch die Bemühungen der Lmlpicraner und Miffio.narien, die von den Jesuiten dazu angewiesen und auf.gefordert waren, wurde dis ohnehin veränderliche Nei,gung der Frau von Maintenon, dem Cardinal vonNoculleS wieder entzogen. Sie bedurfte seiner nunnicht mehr, um sich in geistlichen AngelegenheitenEingang zu verschaffen. Die Brücke, welcher sie sichmir so vielem VoriheA bedient hatte, konnte ihr jetztvon keinem Nutzen mehr seyn. ' Sie war für ihrenneuen Verehrer Biffo ganz eingenommen, welcher beyihr den Elisa des Bischoffs von Chartres machte.Durch die laute Bewunderung des unverständigen laChetardie wurde sie völlig verblendet. Ihr BündmßMir dein Noailles wurde aufgehoben, und ihre ebma>lige Freundschaft für den Cardinal verwandelte sich inWuth gegen ihn, um durch ihn, wie sie glaubte, derKirche und der Wahrheit ein Opfer zu bringen. DieGrausamkeit, wonnc man, seic der Wtederruftmg desEdikts von Nantes, gegen die Hugenotten verfuhr,war im Ganzen das Muster von dem, was man ofteben so stark, gegen alle diejenige sich erlaubte, welchedie Lonstltution nicht gut hießen.

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Durch unzählige Kunstgriffe suchte man daher,die Bischöffe, die Schulen und die niederen weltlichenmnd geistlichen Stände, entweder zu gewinnen, oder