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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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Sv viele Tugenden wurden von der Welt, wiegewöhnlich, mit Verfolgung und Kränkungen belohnt.Er ertrug sie standhaft und zum Wohl der Kirche, nurmit allzu vieler Sanstmüthigkeir und Geduld. Ergab sich Mühe, nie aus der Fassung zu kommen, undschonte mitleidig diejenige welche seine Geduld uner-hört mißbrauchten , und seine Standhaftigkeit auf diestärkste Proben setzten, und ihn zum Heiligen läuternhalsen. Nichts konnte fernen Geist, die Reinheit sei-ner Gesinnungen und seiner Lehren erschüttern. Inseinen letzten Jahren aber verlor er seine Besinnungs-kraft, und hierhört folglich alles Urtheil über ihn auf.Er unterlag der Last des AlierS, der Mühseligkeiten^und Verfolgungen. Ich selbst bin Augenzeuge davongewesen; und wenn mich der Himmel so lange erhält,werde ich es in diesen Memoiren offenbaren, die ichso lange als möglich sortsetzen, und rechtschaffenenMännern zur öffentlichen Bekanntmachung überge-ben werde.

Vey Godet, dem Bischofs von Chartres, unddem nachherigen Cardinal Bissy, hat man sich nichtlange aufzuhalten. Man hat sich hier bloß zu erin-nern, daß la Chötardie und Bussy nicht in die Nähedes Königs kamen, und daß Godet, weil ihm diegewöhnliche Gelegenheit fehlte, sich Sr Majestät zunähern, mir unversteckt und geradezu, eben deswegenauch nur selten, und nur in Angelegenheiten austre-teil konnte, welche durch Frau von Maintenon schoneingeleitet waren. Es fehlten ihm also jene kräftigenMittel sich durch öftere Gesprächs, die keinen schein-baren Gegenstand haben, und welche nur nach undnach wirken können, beliebt zu machen. Dem.Paterde la Chaise hingegen standen diese Gelegenheiten allezu Gebot. Er war auch sehr aufmerksam, den Vi-

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