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deS Pater de la Chaise, welcher nicht nur völlig un-abhängig von ihr war, sondern auch nicht die gering»sie Verpflichtungen gegen sie hatte. Es war ihr un-erträglich in dieser Sache so völlig ununterrichtet zu seyn.Die Abneigung, welche der König gegen den Erzbi-schoss von Paris, Herrn von Harley, zeigte, nachdemdieser so langein seiner völligen Gunst gestanden, hatteihre Rache befriedigt. Man sah wohl die Ursache da-von, nicht aber was sie damit wollte. Der Beicht-vater des Königs bekam dadurch nur noch freyereHanVüber die Beuefizien, und alle die Geschäfte, von denenman den Erzbischofs gänzlich entfernt harte.
Dicß war die Ursache, warum Frau vonMainke-non die Verbindung ihrer Nichte mit dem Herzogvon- Rochefaucault, welche der König machen wollte,nicht billigte, und dem Herzog von NoaillcS den Vor-zug gab. Ich will nicht behaupten, daß sie in Dieserentfernten Absicht schon dazu beygetragcn habe, denBruder deö Marschalls, Herzog von NoailleS, nachHarleys Tod im Jahr 169; zum Erzbischofs von Parisernennen zu helfen. Eine Sache, die um so schwieri-ger war, da die Jesuiten ihm nicht gewogen waren,der König ihn, weil er nie, oder nur auf wenige Au-genblicke nach Paris kam, nicht kannte, und die Sa-che ohne Vorwichen des Pater de la Chaise geschehenmußte. Auch konnte man diesen Prälaten selbst ohneWichen des Beichtvaters nicht dahin bringen, weilMan ihn zu jenem Amte zwingen mußte, da er sichnicht nur auf alle Art widersetzte, sondern sich sogar,auö Rücksicht auf die Zeitumstände, in der kehre ver-dächtig zu machen suchte. Er war zuerst zum,Bischofsvon Cahors, und einige Monate nachher, zum Bi-schofs von CHKons ernannt worden.
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