Druckschrift 
Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Einzelbild herunterladen
 

Man sieht aus diesem Werke, wie Frau von Main«tenon sich von einer Seite der Prinzessin von Ursimbediente, um sich in die spanischen Angelegenheiten zumischen, und sie soviel möglich den Händen des Herrnvon Torey zu emziehen. Eben so siehe man, aufwelche Art sie eS dahin brachte daß dieser Minister,so wie die übrigen, in ihrem Zimmer arbeitete, undwelchen Vortheil sie davon zu ziehen wußte.

Sie befaßte sich aber auch gerne mit den geistli-chen Angelegenheiten. Vey Gelegenheit der Streit-tigkeite» gegen den IansenismuS und der Widerrufungdes Edikts von Nantes, thar sie nur einen leichtenund fiüchtig scheinenden Eingriff in diese Sache. Nurvon weitem wurde dieser wichtige Gegenstand berührt,welcher die Ursache war, daß sie dem Herzog von No-ailles bey Verheuratung ihrer Nichte, den Vorzug gab»Ich werde jetzt deutlicher erklären, auf welche Art eSihr endlich gelang, sich auf die geistlichen Angelegen,Heiken und deren Administration den größten Einflußzu verschaffen.

Schon lange sah sie, mit Verdruß, die ganzeVerwaltung der geistlichen Geschäfte in den HändenVl.Leulwürr'iak. XXVj.ä-r». E Ve6