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wann aufgeschwungen. Dadurch wurde er dem König,der dieses Regiment vor den übrigen sehr auszeichneke,^ bekannt. Er war die Seele von allen großen Tha-tcn gewesen, welche Herr von Luxemburg in Flandern^ ausgcführt hatte. Als Oberquartiermeiftcr bey derH Armee übernahm und leitete er »och selbst die kleine-m> Marsche, besorgte Lebensmittel und Fourage, und>i! entwarf auch gewöhnlich die Plane. Herr von Luxem-bürg seßte ein völliges Vertrauen in ihn, und Puyse-^ gur belohnte dieses nach seinen großen Fähigkeiten,^ mit einer bewundernswürdigen Thäligkeit, Wachsam-kcit, und einer immer gleichen Bescheidenheit, die er zu>>» keiner Zeit und unter keinerlei) Umständen verletzte,
«itt Dennoch ließ er sich durch keine Rücksichten abhalten,
»lgji die Wahrheit frey und laut zu sagen. Er widersctzte
ssey sich dem Marschall von Villcroy und dem Herrn von
MN Vendome, und behauptete sein Recht gegen sie, uner--
G achtet sie die Begünstigten waren. Endlich wurde er
kki» mit allgemeinem Beysall zuni Marschali von Frank-
reich ernannt. Der Minister, welcher ihn dazu mach.D te, mußte, nachdem er sich lange genug widersetzt hat-«, l te, der allgemeinen Stimme nachgeben, um den Mar-l schalls.Stab nicht, wenn er ihn an Puysegur nicht! gegeben hakte, zu beschimpfen.
Mit eben so großem Widerwillen und nach lan-gem Zögern wurde Er zum Ordensritter gemacht.
Puysegnr verband mit vieler Tapferkeit und gro-E ßen Fähigkeiten noch mancherlei) liebenswürdige Eigen-
B«, schäften. Er schrieb sehr schön; besaß eine unerschüt-r ki» terliche Gerechtigkeitsliebe , einen patriotischen Sinn,dem er bei) allen Fällen, und mit Gefahr, sein ganzesGlück zu verlieren, standhaft und mit immer gleichemptü Much folgte, ohne doch sich über die Grenzlinie sich-Mt' *ea zu lassen.
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