gen, und antwortete: er habe dem Kaiser zu langegedient, um gegen Ihn am Ende verrätherisch zuhandeln. Hi'emit führte er ihn sogleich zum PrinzenEnge». Als der Marschall bald nachher Crenan ge-fangen und tödlich verwundet vorbcy führen sah, schrieer: Ich wünschte, Daß ich an seiner Stelle wäre.
' Indeß suchte Revell, der einzige General Lieute-nant, als Oberbefehlshaber seit der Gesangemiehmungdes Marschalls von Villeroy, seine Truppen wiederzusammen zu ziehen. In jeder Straße war ein Ge-fecht; der größte Theil der Mannschaft war zerstreut,einige in kleinen Hausen, die meisten kaum bewaffnet,manche im bloßen Hemde. Alle fochten mit der größ-ten Tapferkeit; allein die meisten wurden zurückgetrie-ben und genvthigt, allmählig sich auf den Wall zu zie-hen. Dieser versammlete sie alsdann alle ganz natür-lich. Hätte der Feind sich des Walls bemächtigt oderden Truppen nicht Zeit gelassen, sich untereinander zuverständigen, und mit ganzer Macht sich wieder inOrdnung zu stellen, so würde das Innere der Stadtnie im Stande gewesen seyn, zu widerstehen.
- Als Praslin den Feldmarschall Montgon, der
t sich schon bey dem ersten Lerm aufgemacht hatte, nicht
sah, vermuthete er gleich daö Gefecht würde ernsthaft
- werden, und zog sich klüglich zurück, indem er vor-gab, er sey verwundet; was sich aber nicht bestätigte.Montgon indeß hatte sich an die Spitze der Irländi-schen Bataillone gestellt, welche unter ihm Wunder
§ thaten. Sie hielten sich auf den offenen Plätzenund vertrieben alles aus den benachdarren Straßen,ungeachtet sie immer zu gleicher Zeit angreisen undsich vertheidigen mußten. Praslin sah cin, daßOreniona nur durch Abbrechung der Brücke über den
- Po zu retten sey, um den Kaiserlichen den SuccurS