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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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cher nicht gerne dem General 'schaden wolle, wußteaber alles so einzukleiden, daß man hundertmal mehrnachteiliges für Catinat darin finden mußte. Er warsem genug, seine Mäßigung und Schonung bis aufden Grad zu treiben, daß man ihm Vorwürfe des-wegen machte, und er nach Wunsch dadurch in denFall gesetzt wurde, sich deutlicher erklären und für sei-ne Widersprüche mehr Gewicht und Vertrauen ge-Irinnen zu können. Catinat wußte wohl, was er amEnde zu thun hatte, allein er konnte bey dieser schlech-ten Behandlung nichts würken oder durchsetzen.

Sie ließen den Kaiserlichen, die anfangs sehrschwach waren und sich erst verstärken wollten, Zeit,nach und nach sich zu heben, alle Flüsse ohne Hinder-nisse zu passiren und sich uns zu nähern. Sie warenvon allem Schritt für Schritt unterrichtet. So alta-kirten sie Saint Fremont, der zu Carpi lag, deny. Julius zwischen der Adige und dem Po, mit ;Regimentern Cavallerie und Dragoner. Prinz Eugenführte Infanterie, Canonen, und eine dreymal stär-kere Macht von Cavalerie dahin, ohne daß man diegeringste Ahnung davon hatte.' Plötzlich überfiel ecdas Standquartier. Teste, welcher mit einigen Dra-gonern in der Nahe stund, eilte auf den Lärm herzu.Der Prinz, welcher darauf gerechnet hatte, alles imersten Anlauf wegzunehmen, fand unerwartet einenlangen und tapferen Widerstand; ober endlich mußteman doch der überlegenen» Anzahl weichen, und sichzurückziehn. DieS geschah in der besten Ordnung.Man verlor aber doch viele und ausgezeichnet braveLeute dabey. So erössneten wir die Bühne in Ita-lien. Der ganze Fehler wurde Catinat aufgebürdet,wozu Vaudemonk und Teste alles mögliche beitrugen.Ersterer dentete nur von weitem darauf, Teste aberblies auS vollen Backen.

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