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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
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zur Unverschämtheit; allein man durste doch keinenSchluß daraus ziehen.

Catinat beschwerte sich oft darüber; er meldetees bei) Hof; allein niemand unterstützte ihn, und derganze Hof war für Vaudemont. Dieser gewanndurch Höstichkeit, großen Aufwand, und besondersdurch reichliche Unterstützungen unsere vornehmstenOfficiere. Alles Nützliche, alles Angenehme kam vonihm; hingegen alles Trockene alle Püncclichkeit wurdevom Marfchal! abgeleitet. Man darf nicht erst fra-gen , welchem von Beyden die Herzen ergeben waren.Der Gesundheitszustand deS Vaudemont, welcher nichteinmal gerade aus dem Pferd sich halten konnte, undder Vorwand, daß er zu Mailand oder anderswo sichaufhallen müßte, um Befehle zu ertheilen, half ihmaus mancher Verlegenheit, in die er neben einem sovorzüglichen General, wie Catinat war, oft hatte kom-men müssen. Dieser war zugleich der Vater seiner ver-trautesten Untergeordneten unter seinen Truppen. Je-ne verrätherische Nachrichten aber liefen an Commercyund an Vaudemonts Sohn.

Zu so starken Hemmungen des guten Fortgangskam, daß Tesse, welcher, wenn er gleich immer nochmit Verdruß den General-Lieutenants gleich gesetztbleiben mußte, doch bey der Armee mit großer Aus-zeichnung angestellt war, sogleich seit CatinatS An-kunft, sich mit diesem in eine Fehde eingelassen hakte.Ihm warf er feden Unfall, welcher sich ereignete, vor.Von Vaudemont auf eine feine Act unterstützt, suchteer alles gegen Catinat zu verschwören. Er meldetezugleich alles, was für ihn nachrheilig werden konnte,Key Hof. Auch Vaudemont, mit ihm einverstanden,schrieb ebenso, aber in halben Worten an den Hof.Er machte den bescheidenen, schonenden Mann, wel-cher

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