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Zweyte Abtheilung, Sechs und zwanzigster Band (1803)
Entstehung
Seite
42
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4L Vrkssae.

Rohan war nicht leicht zu überrede«. Nachdem ich seineEinwendungen angehört hatte und er sähe, daß ich nichtnachgab, sagte er in einem etwas stärkern Tone: Zhn undjene Herren würde es freuen, wenn ich auf ihrer Seite seynwürde; aber ihr Entschluß wäre gefaßt, gegen Cssse ins Mit»tel zu treten und zu verlangen, daß die Herzogs- und Pair»würde von Brissac für erloschen erklärt würde. Bep diesenWorten ergriff ich ihn bepm Arm und sagte: wenn denn erund jene Herren Stand hielten, so würde Parthcy gegen Par«thcy stehen; denn ich hätte von den Herren von Tremouille,Chevreuse, Rauchefoucault, Beauvilliers und mehrern andernda« Wort, daß sie, im Fall die Sache dahin käme, sich Cossö'sförmlich annehmen wollten, und wir würden dann sehen,auf welcher Seite die beßre Sache, das meiste Recht wäre, obauf Seilen derer, welche die Erhaltung der Würde auf ei«nen so nahen Descendenten in männlicher Linie von dem,dem die Würde ertheilt worden, oder auf Seiten derer, wel«che die Aufhebung derselben in diesem Falle, und in Zukunftauch für ihre Nachkommen verlangten. Rohan war durchmeine Erklärung etwas stutzig gemacht, ich benutzte es undschlug ihm vor, mit den eben genannten Herren, welche sichin Versailles befänden und die er leicht würde sprechen kön««en, darüber zu sprechen. Jetzt kam der König, um sich aus«zukleiden und unterbrach unser Gespräch.

Es hatte seine Wirkung gethan und ich erzählte es denandern Tag denen, die auf meiner Seite waren. Sie ver«sprachen mir aufs neue, Parthie zu nehmen, und sprachenmit andern darüber sehr nachdrücklich, so daß Rohan, GranuMont und die andern, welche entschlossen waren, gegen Cossezu agiren, es nicht wagten, die Sache so weit zu treiben undnicht einmal mehr davon sprachen.

Zch konnte, ob ich gleich sehr jung war, nach dem, wo-mit dem Herzog von Luxemburg vorgegangen war, in dieserSache einiges Gewicht haben. Der Herzog von Brissac istder Anciennerät nach über mir, und mit Cosse hatte ich inkeinem Verhältnjß gestanden, er war ein Schwätzer von ein«geschränktem Kopf und nicht viel geachtet, der mit der schlechttesten Gesellschaft sich einen Rausch zu trinken pflegte und ge«wöhnlich mit keinem rechtlichen Menschen zusammen kam.Sein Vetrsr hatte mit meiner Schwester und mit meinem

Vater