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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
353
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qvlsition, für welche diese Prinzessin sich erklärte, fortzusetzen.Der Papst weigerte sich auch noch immer, die Abdankung de«Cardinals anzunehmen. Man hat dje Veränderungen gcse«hen, die Orry unternommen hatte, um den MarquiS Gri«N>aldo so viel als möglich von allen Unterredungen mit demKönige zu entfernen. Grimaldo, der des Königs Gewogenheitniemals verlohr, hielt nun wieder mit ihm öftere Uuterrerdüngen, und gewann auf dis Beschützung der Königin, dieihn zu ihrem Sekretär ernannte. Gpimaldo, der vermöge sei»nes sanften und friedlichen Charakters nur aus die Beruht«gung des Königs sann, bestrebte sich, d<m Streite mit derInquisition ein Ende zu machen. Der Abt Franz Grinigido,sein Bruder, ein vertrauter Freund des Prinzen Ccllamare,flößte ihm diese Gesinnungen ein, die Albero seinerseits umlerstützte, um der Königin das Verdienst einer Handlung zwverschaffen, die den Spaniern überaus angenehm seyn mußte.Der König stillte endlich den Lerm und das Aufsehen, wel«ches diese große Streitigkeit erregt hatte, indem er dem Car«dinal del Giudice erlaubte, wieder am Hofe zu erscheinen,und die Bedienung eines Generalinquisitors ferner z» ver«walten. Dieser Streich stürzte die Gegenpartei. Der Car«dinal überzeugte den König, wie übel^er unterrichtet, undWie sehr das Memorial des Macanay irrig, verwegen undärgerlich wäre: er entdeckte ihm, daß alle diejenigen , die diePrinzessin llrsini nicht beleidigen und derselben ihre Erze«benheit bezeigen wollten, ihm die Wahrheit verheelken, unddaß, dq sie sich die Unterstützung des. Orry vorgesetzt hatte,die Furcht viele Räthe abgehalten habe, bey Abfassung ihrerGutachten die Freymülhigkeit des D. Lui« Curiel nachzuah«men; die Erhaltung der Monarchie und der Lauterkeit derkatholischen Religion in Spanien, fügte er hinzu, müßteman der wachsamen Aufmerksamkeit des Znquisilionsgerichtsund der Inquisitoren verdanken, die so gerecht und vorsich«tig wären, als es Männer seyn müßten, die zur Beurchei«lung und Entscheidung einer so wichtigen und delikaten Ma«terie verordnet sind, die aber nicht so grausam und strenge wären,als die Franzosen sie schilderten; die durch eine übertriebeneNachsicht einiger Geistlichen eingcrissenen Mißbräuche verdien«tm abgeschafft zu werden; allein man könnte die Abstellung der«selben gemeinschaftlich mit dem Papste bewirken, ohne kehenische Schmähschriften zu verbreiten, und sie «inem Könige zu17- Denkrvürvlgk. XXV. Bo. Z über«