überreichen; de!' Vorzugsweise der; erhabne» Titel des kathtzkttschen Königs führte.
Diese Gründe überzeugten den religiöse« Geist des Kö«»igs, und er ließ am io- Februar eine Verordnung ergehen,durch Micke er allen leinen Tribunälen den Befehl erthsilte,ihrr. sreomüthig die Nacktheit« anzuzcigeu, die der Staat odepdie Religion unter dem voriaen Mmistecio erlitten hatten ;er gestand, daß er übel wäre berichtet worden, und also wohlDinge hätte billigen können, die mit dem Diane des VerlHaltens stritten, das er zum Besten seiner Reicke und zueLauterkeit der Religion beobachten wollte. Diese Verordnung,in welcher her König, sich selbst aszukiagcn schien, wurde vondenjenigen getadelt weiche die Standhaftigkeit mit der Har«näkiakeit, die Ke als eine heroische Tugend an eben, vcrrwechseln: der Kardinal dei Gindice war der Urheber derselrbeu, uud seine Feinds betrachteten *en Rath, den er demKönige dazu gab, als ein Merkmal deS Stolzes und als eineeitle Pralerei mit seinem Triumphe. Dem sey nun, wieihm wolle, so vollendete der Kardinal, was er so gut angeisangen hatte, und oer König besah! dem Orry, nach Frank«reich zurückzukehre«, und verstörtere ihm nur wenige Stun«den um aus Madrid abzurersen. Maeauay entfloh gleich«syllo nach Frankreich, und nahm seinen Aufenthalt zu Pcau,der Hauptstadt von Bearn. D. Luis Curiei kam an den Hoszurück und wurde in seiner Bedienung, und allen ihm ge«Lührenden Ehrenbezeugungen wieder hergestellt. Man gabdein Rache von Kastilien seine ake Gestalt wieder, indemman die überflüssigen Präsidentenstellen anfhob: mit denübrigen Tribunälen verfuhr man auf gleiche-Mise, Kurz, alleAngelegenheiten erhielten eine andere Gestalt, und Spaniengenoß nunmehr eine unerwartete Ruhe, die zwar nicht vonlanger Dauer war, gleichwohl aber diesem Staat einige Au»genblicke Erhshlung verschaffte. Da der P. Rolnnek, ei»stolzer, eigensinniger Mann, der niemals jemanden anders,als nur dem Könige zu gefallen gesucht Hatte, den neue»Gang wahrnahin, den die Angelegenheiten nehme» würden;so überredete er diesen Prinzen, daß der P. h'Aubench» denSpaniern, deren Hochachtung er sich bereits erworben hatte»angenehmer seyn würde, und bat ihn um die Erlaubnis
sich nach Frankreich entfernen zu dürfen- Philipp ließ siÄ