iem Geist, hatte aber alle die Fehler einer Herrfck,süchtigen.Zhre körperlichen Reitze hatten zuerst den König zu ihr hin«gezogen, und Vertrauen. Freundschaft und dauerhafte Achttung trat später an die Stelle der ersten Leidenschaft. Indem Betrage» beider glaubte der Hof und die Hauptstadt znentdecken, daß sie heimlich vermahlt seyen Sie war in alleStar.tsangelegenhenen cingewMr und Harle selbst auf di?Mahl der Minister Einfluß."
Düclos über die Frau von Maintenon.
Ludwig XiV. ward endlich so vieler Liebschaften niüdg,pnd heftete sich an die Frau von Maintenon, wiewohl siezwei Jahr älter war, als er, und das jugendliche Ansehrinicht mehr Hatto, das öfters dis Blicke des Greises nochfesselt. Sie hatte die Kinder des Königs und der Frau vonMontespan erzogen, lind dadurch Zeit und Gelegenheit ge«habt, ihre große Eroberung von weitem ins Gesicht zu fastsen. Sie war Zeugin der geheimen Zankereien zwischen deinKönig und der Frau von Montespan, und wußte sie mitvieler Feinheit wieder auszusöhnen, Dadurch gewann sieAchtung und Eingang beim König, d?r anfangs eine großeAbneigung gegen sie gehabt Harle. Frau von Montespansah in dev Aufseherin ihrer Kinder eine sittsam?, stille Frau,die mehr nützlich zu fepn yls zu gefallen suchte; dqß sie ihrgefährlich werden könnte, fiel ihr nicht ein. Za, sie glaubtesogar, daß bei der so schweren Stelle einer Aufseherin derköniglichen Kinder von niemand weniger zu besorgen seynwürde, als von ihr. Daher überredete sie auch den Monar«chen, bas; alles, was man von Madame Scarron ausgesprengthatte, gänzlich grundlos wäre. Auf ihre eigne Veranlassungwußten diejenigen, die am meisten um den König waren,jenen Gerüchten widersprechen, und ihm eine bessere Meinunghon der Gouvernante beizuöringen suchen. Nach und nachgewöhnte sich der König, die Gouvernante zu sehen, bisendlich ihr Blick, der ganz voll Ausdruck der Liebe war, Ein«druck auf ihn machte. Allein je zärtlicher der König wurde,desto zurückhaltender ward die Wittwe; immer wies sie dieVersuche des Königs mit einer so ehrfurchtsvollen Festigkeitzurück, daß der Monarch sich schämte, weil er solcher Wei«
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