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waren, und überhaupt von der ganzen Lage der Dingezu unterrichten. Neugierde, Hoffnung, Furcht undNachahmung führte diese Menge Menschen zu ihr, undkaum der vierte Theil wurde von ihr vorgelaffen.
Niemand war damals mehr in Furcht als dieMinister. Torcy erhielt vom Könige Befehl sie zubesuchen. Der Antrag bestürzte ihn, er erwiedertenichts, er sah ihren Triumph gewiß und gehorchte.Er besuchte sie mit sichtbarer Verlegenheit, und sieempfing ihn mit stolzer Kälte.
Jetzt nahm die Ursins einen ganz andern Ton an;bis jetzt war sie bescheiden und fast bis zur Erniedri-gung demüthig gewesen; aber die Umstände lehrten siebald, statt der Beklagten die sich rechtfertigen muß,die Anklägerin zu spielen, und sie wagte es gegen diejeni-gen , welche das Vertrauen des Königs so sehr gewiß»braucht, und sie einer so langen Mißhandlung auSge-setzt, und vor den beyden Monarchien am Pranger ge-stellt hätten, Gerechtigkeit zu fodern.
XXIV.
Sie bleibt in Frankreich, und Frau yon Main-tenon ist auf sie eifersüchtig.
Nach mehrern Unterredungen mit dem Könige,mit Frau von Maintenon und mit der Herzogin vonBurgund, wurde erklärt, daß sie bis zum MonatApril am Hofe bleiben sollte, um ihrer Gesundheit zupflegen und ihre Angelegenheiten in Ordnung zu bringen.
- Man