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Kegen den die Ursins exemplarische Gerechtigkeit foder-ke, kam kurz nach einem Briefe von Puysegur an, dener von der Portugiesischen Grenze aus geschrieben hat-ke. Puysegurs Bericht hatte den König entsetzlichgegen Orri und die Prinzessin aufgebracht, welche letz-tere in einem Briefe die Betrüger«) Ocri'S angelegent-lich zu beschönigen gesucht hatte. Unsere Minister,welche den Einfluß auf Spanien nur ungern aufgege-bcn hatten, ließen diese günstige Gelegenheit nicht un-benutzt, nm der Spanische»» Regierung einen Stoßzu versetzen. 'Aber Harcourt sah ein, welche gefähr-lichen Folgen dieß für ihn haben könnte, und suchtedie Frau von Maintenon zu unterstützen, welche Or-ri in dieser für ihn und für die Prinzessin so gefahr-vollen Sache vertrat, damit eS nicht zum Umstürze ih-rer Gewalt käme und die Spanische Regierung nichtwieder an die Minister zurücksiele, welche sic, wie ereinsah, nie wieder fahren lassen würden, was ihmselbst gar nicht gleichgültig war. So schwankte dieSache hin und her und man wußte nicht auf wel-che Seite der Ausschlag fallen würde, als jener fataleBrief des Abbö EströeS nebst seinen bittern 'KlagenaU ide» König gelangte. Dieß gab den Ausschlaggegen Orri und die Urstris. Es wurde beschlossen,diese sollte nach Rom zurückgcschickt und jener zu-ruckberufen werden. Der einzige Anstoß war, daß,nlün einen förmlichen Ungehorsam befürchtet-, in-dem der König von Spanien den Lhräiien seiner Ge-mahlin nicht widerstehen würde. Nach einem Vor-fall, wie der letzte war, ließ sich das Aeusserste befurch-ten; man wollte sich also nicht überenen, um denStreich dann desto sicherer zu führen. Der Königgab der Prinzessin einen scharfen Verweis und manMeldete, cs:dem Abbä Eströee. Mildem Zusatz, daß er
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