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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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241
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Credit in Versailles, wo man gegen sie wie verblen-det war, verlassen; und diese Verblendung ging soweit, daß die Prinzessin in dem Augenblick, wobeyde den schlimmsten Ausgang für ihre Bubenstückezu befürchten hatten, noch den entsetzlichsten Streichwagen konnte. Sie hatte den armen Abbe Estre^s,der sich, ich weiß nicht was für Herrlichkeiten i»Spanien versprach, und seine traurige Stelle mit bey»den Händen festhielt, so sehr in ihr Neh gezogen,daß er der entschlichen Zumuthung dieser Herrichsüch-tigen nachgegeben und versprochen hatte, er wollenichts ohne ihr Wissen an den König berichten. Die-se sklavische Abhängigkeit, die ihn als Gesandten ganzunbrauchbar machte und seiner Pflicht so ganz entge-gen war, wurde aber dem Abbe zuletzt unerträglich.

XX.

Die Ursins dictirt dem Französischen Gesand-ten die Depeschen, und läßi Estrceö'sBriefe auffangen und eröffnen.

Er fing also an sie um manche Depeschen zu be-trügen, aber er konnte eS nicht listig genug machen,und die Prinzessin, die so wachsam, so gefürchtet undso gut bedient war, erhielt vom Bürean der Post ei-nen Wink. Sie traf also die gehörigen Anstalten,um, so bald es wieder vorfiele, davon benachrichtigt zuwerden. Dieß geschah, und sie bedachte sich nicht lang.Sie ließ sogleich die Depesche des AbbSs wegnehmek,erbrach sie, und, wie sie sich vorgestellt harte, fandseinen Bericht gar nicht nach ihrem Geschmack. Wassie aber am meisten verdroß, war, daß der ubbö ihrH. Denkwürdigk» XXV. Lv« A gan-