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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
206
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Er setzt in seinem Testamente den Herzog vonAnjou zum Erben ein.

Unterdessen wurde der König vom Kardinalnicht aus den Augen gelassen, der ihn zur schnellenund treuen Befolgung des Päpstlichen Ausspruchsvorbereitete, damit sodann nur noch der letzte Restdes Widerstandes zu überwinden wäre, und schnellHand ans Werk gelegt werden könnte.

Uebilla entwarf nun ein anderes Testament zuGunsten des Herzogs von Anjou und unterstützte cSmit allen nöthigen Gründen und Clause!«, so daß alleUnpartheviscben die Billigkeit, die Klugheit, dieSrärke der Gründe und die Weisheit, mit der es ab-grfaßt war, bewundert haben. Die Sache ist bekanntund ich will daher nicht weitläuftig darüber seyn.

Nachdem es von den Rathen, die zum Geheim-niß gehörten, untersucht und geprüft worden war,legte eS Uebilla dem Könige nebst dem frühern vor,worin der Erzherzog zum Erben eingesetzt war. ''Dasletztere wurde in Gegenwart des Königs, des Cardi-«als und des Beichtvaters verbrannt, und Vas anderevom Könige unterzeichnet.

Hierauf wurde es verstegelt, und noch zum Ueber-stuß durch die Unterschriften des Cardinals, Uebillasu- s. w. authenrisirt. Sobald das geschehen war,wurden die nöthigen Befehle für die zur Monarchiegehörigen Länder, ebenfalls unter dem Siegel deSGeheimnisses,,ausgefertigt.

Der König war einigemal nach Unterzeichnungdes Testamentes dem Tode nahe. Der Cardinal hielt

mit