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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
204
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Verbindungen in Frankreich oder mit einem Franzo.sen, alle waren treue Diener, keiner hatte je Abmi.gung gegen das Haus Oestreich gezeigt, alle im Ge-gcntheil viel Anhänglichkeit für dasselbe dieß allesmußte ihn in die größte Ungewißheit und Unentschlüs.sigkeit setzen.

So schwankte er hin und her, von Zweifeln be-unruhigt und geängstigt, sein Zustand war ihm uner-traglich: und dennoch hatte er me Kraft nicht sich ausdemselben herauszureißen. Endlich beschloß er denPapst um Rath zu fragen, von dem er untrüglicheAntwort zu erhalten hoffte; in seinen väterlichenBusen wollte er alle seine Zweifel legen und was errathen würde, wollte er thun. Er theilke seinen Ent-schluß dem Cardinal mit, und dieser billigte denselbenin der Ueberzeugung, daß der Papst nach der Weis-heit, Uneigennützigkeit und Frömmigkeit, die er gezeigthatte, zum Vortheil der gerechtesten Parthey erken-neu würde»

Dieser Entschluß gab dem Könige etwas Ruheund stillte den inneru Sturm seiner Seele, so daßseine Gesundheit, die dadurch verschlimmert worden»var, wieder etwas aufzuleben anfing. Er schriebdemnach sehe weitläuftig an den Papst und übergabdie Besorgung deä Briefes dem Cardinal, der ihndirect an den Papst unter dem Siegel der Verschwie-genheit bestellen sollte.

Jetzt mußte man aber Uebilla in das Geheimnißeinweihen, und dieser Minister stand nicht lange anzu der, Frankreich günstigen, Parthey überzngehen.Er fand die Sache schon so gut eingcleitet und durchdie Entfernung der Königin ans der Sphäre derStaatsgeschäfte so gut vor allem Widerstande geschützt,