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vater erst festen Fuß fassen; und sobald er hoffenkonnte, daß ihm der König Gehör geben würde,mußte er den ersten Schritt thun und den König darangewöhnen, Frankreich und das Haus Oestreich in eineParallele gesetzt zu sehn. Auch der Cardinal, vonSc. Estevan geleitet und angetrieben, griff seinerSeitS den König an, mit aller der Autorität, welcheihm sein Character und seine Freundschaft mit demBeichtvater gab.
III.
Unentschlossenheit und Zweifel des Königs vonSpanien; er fragt den Papst um Rath.
Der König, von körperlichen seiden geschwächt,und schwach von Geist, den seine ewige Kränklich-keit unterdrückt hatte, gerieth bcy diesen sich durch-kreuzenden Beweggründen des zeitlichen Interessesund deö geistlichen Wohls in die zweiselvollste Unruhe.
Welche Lage für den schwachen König! Er sollte
den Erben seiner ungeheuren Verlaffenschaft wählen;für das eine Haus war er leidenschaftlich eingenommen,dem andern war er feind, und dennoch sollte er diesemfeine Stimme geben, er sollte seine innerste, so lange ge-nährte Neigung unterdrücken, sein erstes, Oestreichgünstiges, Testament wieder vernichten, so foderte esdie Sorge für die Ewigkeit, die Gerechtigkeit, dasInteresse seiner Monarchie, der Wunsch seiner Mini-ster und Granden, die er bis jetzt als treue Rathgc-ber gekannt hatte; kein Oestreichisch-Gesinnter standihm zur Seite, der Cardinal und der Beichtvatersprachen dringend für Frankreich, er fand keine Ursacheeinem dieser Männer zu mißtrauen, denn keiner harte
Ber-
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