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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
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SOI

ihr Unternehmen. Sie fingen damit an, mittelst derAutoritär deS Staatsraches der Königin einen Stueichzu versetzen, indem sie, unterstützt von dem allgeinei-»eil Haß, die räuberische Berlepsch, ihre Favoritin,von ihrer Seite verdrängten, welche bey dem gesichr»lichcn Gesundheitszustände des Königs sich dem Angriffnicht zu widersetzen wagte und sich glücklich schaßte,daß sic ihre geraubten Schätze mit sich nach 'Deutsch-land nehmen konnte. Sie wagte es nicht stich in ei-nem lande, wo sie so gehaßt war, der Gefahr einerRevolution auszusetzen und reiste eilig mit ihrcrToch-ter ab, welcher der sinkende Credit der Königen nocheine schriftliche Versprechung vom Könige verschaffte,daß ih- künftiger Gemahl den Orden des. golvuenVließes haben sollte. Sie ging durch Frankreich in- ihr Vaterland zurück und man hat nachher nichts wie-der von ihr gehört.

Das war ein glücklicher Schlag. Die Königin,schwach und ohne Fähigkeit, konnte nicht selbstthätighandeln, sie mußte immer jemanden haben, der siebeherrschte. Die Berlepsch hatte, um ihre Herrschaftzu behaupten, sie sorgfältig von allem Umgomg mitMenschen entfernt gehalten ; als sie nun vom dieserFavoritin getrennt war, war sie von allem Ruth undBeistand verlaßen, Vesten sic bey ihrer Schwäche nichtentbehren konnte, und wie es schien, war die Zeit zukurz und keine Gelegenheit dazu da, daß sich jemandihres Vertrauens bemächtigen und sie bey Lebzeitendes Königs wieder in Wichtigkeit fetzen konnte. Einzweyter glücklicher Schlag war es, wodurch vollkom-men freyer Spielraum gewonnen wurde, daß derStaatsrath die Verabschiedung des Prinzen von Hes-sendarmsiadt, der Madrid und die umliegenden Ge-genden in seiner Gewalt harte, und die Abdankung

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