von der Erbfolge ausschlösse und sie andern, die wederErben wären, noch in Vergleich mit dem französischenPrinzen irgend einen Anspruch hätten, überließe; wo-von noch dazu die gänzliche Zerstückelung der Mvnar-chie die unausbleibliche Folge sei), für deren Erhal-tung jene Entsagung nöthig gewesen und gegebenworden sey.
Diese berühmte Erklärung wurde von allen ge-billigt und Villafranca nahm eS über sich, sie im ver-sammleten Conseil vorzutragen. Bis jetzt waren nurnoch Porkocarrcro, Villasranea, Villen«, St. Este-van, Medina Sidonia und VillagareiaS Thcilnehmeran diesem Geheimnisse und sie fanden auch für gut,das Geheimniß unverletzt zu behaupten, bis der Car-dinal sich des Königs versichert habe.
Diesem standen die allergrößten Schwierigkeitenentgegen. Nicht genug daß der König überhaupt einegrenzenlose angeborne Vorliebe für das Haus Oestreichharte; er harte auch zu Gunsten des Erzherzogs einTestament gemacht, und ihm alles, was er auf derWelt besaß, darin vermacht. Man mußte ihn dahinbri ngen, daß er sein eigenes Werk, aus dem Inner-sten seines Herzens hervorgegangen, wieder vernichreteund Frankreich vorzog, den ewigen Feind und Neben»buhler des Hauses Oestreich; man mußte gegen den somächtigen Credit der Königin kämpfen, die seit kurzemgegen Frankreich äußerst erbittert war, so daß sieHarcourt durch den Admiral kein Wort von sich hörenlassen wollte; endlich mußte das Unternehmen unterden Augen des Grafe» von Harrach, des KaiserlichenGesandten, durchgcführt werden, der schon lange inThäcigkeic und auf alles aufmerksam war.
Aber ungeachtet dieser Hindernisse begannen sie,Lurch die Wichtigkeit der Sache ermuntert, murhig
ihr