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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
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zu; aber die bcyden Brüder bestanden darauf und esgelang ihnen. Der Chevalier von Lorraine versprachnun nach erhaltener Vorausbezahlung, MoniteursEinwilligung zur Heyrath zu erlangen, und auch Mit.kel zu finden, wie man Madame und den Herzog vonChartreö dazu bringen könne.

Der junge Prinz war auS den Händen der Weiberunter die Aufsicht St. Laurent's gekommen. St. Laurentwar ein Mann von geringer Geburt er mar Sous»incroduekeur der Gesandten bey Monsieur und vonunbedeutendem Äeußern, aber, um alles zusammen zufassen, ein Mann ganz dazu gemacht, einen Prinzenzu erziehen und einen großen König zu bilden.

Wegen seines niedrigen Standes hatte er alsErzieher keinen Titel, aber wegen seines Verdienstesüberließ man ihn die ganze Erziehung, und als derWohlstand soderte, dem Prinzen einen Gouverneurzu geben, hatte dieser nichts als den Namen. Sk.Laurent behielt sein voriges Vertrauen und Ansehn.Er war Freund des Pfarrers von St. Eusiache,der ebenfalls ein sehr braver Mann war. DieserPfarrer hatte einen Bedienten mit Namen DüboiS,der ehemals bey einem Doclvr der Universität zuRheims gewesen war, und weit Vieser Kopf in ihmverspürte, mit seiner Unterstühung studiert hat-te. DüboiS besaß viel belleletristische Kenntnisse,war ganz arm, und mußte nach seines ersten HerruTode bey dem Pfarrer von St. Lustache in Dienst gehn.

XVII.

Emporkommen des Abbe DüboiS.

Der Pfarrer, welcher mit fiinem Bedienten sehrzufrieden war und nichts für lhn khun konnte, tratihn an Sr. Laurent ab, in der Hoffnung, daß dieser

des