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kagne waren in ihren Händen und machten sie schonwichtig genug. Die Charge des Oberjägermeistersgab ihnen noch Gelegenheit, den jungen König zudivcrtiren und sich seines Beifalls zu versichern.
Die Erhebung ihres Ranges zu dem der Prinzenvom Geblüt kostete den Umsturz aller Regeln undRechte, den Umsturz der ältesten heiligsten Grundge-setze des Königreichs. Auch bekam der König deßwe-wegen mit ausländischen Mächten Verdrießlichkeiten,besonders mit Rom, mit dem er lange in Streit lagund dem er in vielen Dingen nachgeben mußte, damitnur die Gesandten und Nuntien den Bastarden gleicheEhre mit den Prinzen vom Geblüt erwiesen , und sieüberhaupt auf diesen Fuß behandelte».
Sein Intereste für die Bastarde war auch dieUrsache, daß die LorrainS bcy der Ricterpromvtionvom I. t sizg den Hcrzögen vorgezvgen wurden, ob eSder König gleich nicht gern sah und, wie er gegen denHerzog von Chevreuse gestand, es ganz ungerecht fand.
Daher auch, wie wir eS zu seiner Zeit gesehnhaben, das sonderbare und ungewöhnliche Inkognitodes Herzogs von Lothringen bey seiner Huldigung,das er auch so auffallend zu mißbrauchen suchte;welches Beyspiel zur Schande der Krone, den Kur-fürsten von Köln und Baiern denselben Bortheil ver-schaffte. Durch die unschicklichen Heyrarhen des Her-zogs von ChartreS, nachmaligen Herzogs von Orle-ans und Regenten, des Herzogs > lVI. Ie ctuc) unddurch die Vermählung der Töchter aus diesen Ehenmir dem Herzog von Berry und mit dem Prinzenvon Conti, kam eS dahin — und der König hat eSmit Wohlgefallen gesehen, — daß, seinen einzigenNachfolger und die Spanische Linie ausgenommen,(die aber durch einen Renunciacionstractat von derThronfolge ausgeschlossen war,) und stoch die einzige
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