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Abteilung 2 Bd. 25 (1803)
Entstehung
Seite
184
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verheirathen wollte, vielleicht in der innern Ueberzeu-gung ihrer augebvruen Niedrigkeit »ich Ehrlosigkeit,die nur durch seine grenzenlose Gewalt etwas empor,gehoben worden war, aber nach seinem Tode wiederin ihr Nichts zurückfallen mußte. Dieß sagte er ih.nen mehreremal, wenn einer oder der andere ihn umErlaubniß bat, sich vermählen zu dürfen. Er wie-derholte es ihnen noch in der Periode ihrer Größe undsechs Wochen vor seinem Tode, als er mir Reue dar-auf zurücksah daß er aus Schwachheit gegen sie, zuihrem Vortheil, alles, selbst seinen eignen Willen,verletzt hatte.

Dieß sagte er ihnen selbst, und in der Folgewerden wir sehen, wie ec sich darüber gegen die Par-lamentsgtieder und gegen die Königin von Englandäufferke. Hierbei) erinnere ich mich des gemessenenBefehls, den er dem Marschall von Teste, von wel-chem ich es weiß, und noch andern in Rücksicht Ven-dome's gab, daß sie nämlich gar nicht vermeiden soll-ten, Vendome in Italien, wohin er zum Commau»dv einer Armee geschickt wurde, seine Subordinationfühlen z» lassen, wobcy er etwas bitter hinzuletzte,man müßte diese Herren nicht so verwöhnen; und die-ser Veitdome war bald so hoch gestiegen, daß er, so-gar ohne Patent, Marschalls von Frankreich com-manvirte, die schon lange Armeen commandirt hatten.

Kein größeres Unglück war für den König und fürFrankreich als die Größe seiner Bastarde, die gegenfein Ende zu einer unerhörten Höhe gestiegen waren,und worin er sie in der letzten Zeit angelegentlich zubefestigen suchte, indem er ihnen die furchtbarsteMacht errheilte.

Die Üdmiralitat, die Artillerie, die Carabiniers,die Infanterie, dis einzelnen Regimenter, die Schwei-zer und Graubünder, Guienne, Languedoc und Bre-

rag-